Musikalische Früherziehung und Vorbereitung
zum Solfége und Kindertänze

​​Musikalische Früherziehung (von 3-9 Jahren)

Nach der Methode des berühmten ungarischen Musikpädagogen und Komponisten ZOLTÁN KODÁLY
(
IN LUXEMBURG: LIMPERTSBERG, BELAIR und STRASSEN)

Die musikalische Früherziehungsstunde ist eine Entdeckungsreise, in der sich den Kindern die Welt der Musik mit allen Sinnen öffnet und sie in ihrer Gesamtentwicklung fördert. Mit Kodalys Methode bekommen die Kinder durch Singen, Kreisspiele, rhythmische Spiele, Gehörsbildung, kleine Tänze, Improvisation und Musik hören, ein gutes Fundament für eine weitere musikalische Ausbildung. Die Kinder lernen durch Spiel und Bewegungen die Musik zu erleben. Sie lernen mit rhythmischen Musikinstrumenten und Klangstäben kleine Lieder und Reime zu begleiten. Das gemeinsame Singen, rhythmische Spiele, kleine Tänze und musikalische Improvisationen sind die lustbetonte Grundlage aller musikalischen Ausbildung.

Die musikalische Erziehung wirkt sich auf die Entwicklung der Fähigkeiten des Kindes in vielerlei Hinsicht günstig aus. Nicht nur die Musikalität wird verfeinert, auch Gehör, Konzentrationsfähigkeit, Gefühlswelt und ganz allgemein die Physiologie werden positiv beeinflusst. Damit unterscheidet sich diese Methode von dem traditionellen Weg, rein technische Kompetenzen in den Vordergrund zu stellen, wie sie zum Beispiel beim Erlernen eines Instruments notwendig sind.

Die Kinder können auf diese Weise schon ab dem dritten Lebensjahr spielerisch ihr musikalisches Gehör und ein ganzheitliches Taktgefühl entwickeln, ohne dem Drill des traditionellen Solfège folgen zu müssen.

Vorbereitung zum Solfége (von 6-9 Jahre)

Die Schwerpunkte:
-Rhitmus und Taktschulung anhand von Gesang und Tanz
-Einführung in diverse Rhytmusinstrumente
-Schulung des musikalischen Gehörs
-Kreativer Gruppengesang und Gruppentanz
-Notenschulung in C Dur

Kinder und Jugendtänze aus aller WELT (4-5 Jahren).

Musik, Kinderlieder sowie Spiele sind die Träger von Tradition und Volkskultur. Diese 3 Elemente findet man in diesen Tänzen. Sie sind die Verschmelzung der Musik, des Liedes und des Tanzes. Durch das gemeinsame Tanzen lernen die Kinder Eigentümlichkeiten von Völkern kennen.
Dazu kommen die Freude am Tanzen und an der Musik, das Gruppenerlebnis, Toleranz, gegenseitige Anerkennung, Disziplin in spielerischer Form zu erlernen. Dies wird unterstützt durch Treffen mit ausländischen Tanzgruppen, Tanzabenden und Auftritten zur Freude der Schülerinnen und der Schüler. Es stehen u.a. Tänze aus Österreich, Deutschland, England, Russland, Ungarn, Israel und Amerika auf dem Programm, so dass die Kinder mit vielerlei anderen Kulturen in Berührung kommen.

Über mich

Ich heiße Anikó Lomoschitz. Seit 26 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Luxemburg. Ich war an der Hauptstädtischen Pädagogischen Akademie in Budapest als Lehrkraft für Weiterbildung tätig.7 Jahre lang habe ich als persönliche Assistentin der Musikpädagogin und Kodály-Schülerin Katalin Forrai in deren Musikkindergarten gearbeitet. Bevor ich nach Luxemburg kam, habe ich in Budapest an der Hochschule für Lehrer- und Kindergärtnerinnenausbildung Gesang- und Musik-Methodik unterrichtet.

In Luxemburg habe ich 5 Jahre lang als Lehrbeauftragte an der Europaschule die Grundlagen der Musik gelehrt. Seit ich hier bin, war ich an der Durchführung zahlreicher Seminare und Weiterbildungen für Gesangspädagogen beteiligt. Vor 18 Jahren habe ich meine eigene Musikschule gegründet, in der Musik- und Tanzgruppen auf Deutsch, Ungarisch und Französisch unterrichtet werden.